#1 Leserbrief aus der Leipziger Volkszeitung von Admin 31.10.2009 19:44

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Hier mal ein Leserbrief aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.10.2009 der zum diskutieren Anregen soll!

Völkerschlacht bei Leipzig

In den letzten Jahren ist verstärkt eine Tendenz festzustellen, Kriegsereignisse als Spektakel in einer Art Volksbelustigung nachzustellen. Kinder und Jugendliche halten womöglich die Aktionen der wohlgenährten Laien-Soldaten mit den blanken Gesichtern in bunten und sauberen Uniformen für den Krieg, wie er früher stattgefunden hat. Nach Beendigung der Vorführung geht man noch ein Eis oder eine Bratwurst essen und mit der Cola in der Hand nach Hause. Doch der Krieg sieht anders aus. Auch die Völkerschlacht bei Leipzig war ein grausames, unmenschliches Ereignis – ein gegenseitiges Abschlachten. Ein bedeutendes historisches Ereignis wie die Völkerschlacht als eine Art Kostümfest mit Spezialeffekten herabzuwürdigen, ist pervers und deshalb mit aller Konsequenz abzulehnen. Lothar Fritz, 04129 Leipzig

#2 RE: Leserbrief aus der Leipziger Volkszeitung von Jens 01 01.11.2009 11:39

Zu einem Teil muss man da wohl zustimmen! Der Begriff "Krieg spielen" wird ja schon lange in Berichten verwendet. Viele der Teilnehmer sind ja wirklich wie aus einem Katalog eingekleidet, nur war es in Wirklichkeit meist ganz anders. Bei den Darstellungen auf den Gefechtsfeldern, marschieren wir ja auch wirklich gemütlich vom Schlachtfeld herunter. Klar möchte man sich ja nicht bei jedem Wetter, in seiner guten (teuren) Uniform in den Dreck schmeißen?! Nur müsste schon ein beachtlicher Teil der Teilnehmer auf dem "Schlachtfeld" fallen & auch liegen bleiben, um den Gästen die Realität nahe zu bringen bzw. zum Nachdenken anzuregen. Diese Meinung vertrete ich aber schon länger, auch werde ich als Lützower nie eine "schöne komplette Uniform" tragen.

#3 RE: Leserbrief aus der Leipziger Volkszeitung von Onkel Hu 01.11.2009 19:20

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Hallo Jens
Wir geben uns ja mühe so auszusehen wie es wirklich war.
wir sehen ja schon aus bevor wir auf das Gefechtsfeld kommen als ob wir schon einige Batalien hinter uns haben.auch fallen wir mit regelmäßiger Folge oder rennen in unser Verderben.
Schau dir mal die Infanteristen an .Sauber gebügelt Unverletzbare Maschinen.
Hast du mal von den ihren Offizieren einen fallen sehen und danach die Truppe in Auflösung begriffen vom Schlachtfeld rennen sehen.
Alles Helden!!!!!!
Das ist dann in meinen Augen Geschichtsunrealistich und Kasperletheater mit Profilierungsefekt für die soo Fehlerlosen Offiziere wie wir wieder einmal einen bei unserer Infanterie.

#4 RE: Leserbrief aus der Leipziger Volkszeitung von Jens 01 02.11.2009 15:08

Das ist ja genau das, was ich meine! Wir beiden haben uns ja schon oft, über dieses Problem unterhalten und sind ja da einer Meinung. Finde die Bezeichnung "Kasperletheater" sehr treffend!

#5 RE: Leserbrief aus der Leipziger Volkszeitung von Onkel Hu 02.11.2009 20:47

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Es gibt auch Leute welche an allem rummeckern müssen weil sie selbstbestätigung brauchen.
Ein richtiger Pazifist würde so eine Sache wie wir sie machen höchstens noch begrüßen.
Aber das ist wieder einmal so eine Flitzpiepe die sich nicht getraut mal ein offenes Wort mit uns selbst zu reden.
Ich stehe ihm gern mal zur Diskusion zur verfügung.

#6 RE: Leserbrief aus der Leipziger Volkszeitung von Oberjaeger Huras 02.11.2009 21:06

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Seine Ansicht des Hobby´s ist die , die die meisten in der Öffentlichkeit auch von Paintball, 'Airsoft und Egoshootern haben.
Aber in unseren Hobby sehen sie nur. das wir auf das Schlachtfeld rennen und uns aus Spaß beschießen, sie sehen aber nicht die öffentliche arbeit die wir auch noch betreiben. Wie Denkmalspflege und die rettung unserer Geschichte. da unsere Geschichte in den Meißten Köpfen erst 1889 mit der geburt des kleinen Schnautzers beginnt.

Er hat aber auch recht, die Völkerchlacht war eins der blutigsten Ereignisse auf Leipzigs boden. Und es gibt läute die, dieses ereigniss nur nutzen um sich hervorzuheben und in den vordergrund zu stellen.
Doch bleiben wir beim Thema, dann möchte ich bitte auch das sammeln von Münzen verbieten,mweil wegen dem geld wurden die meisten Morde begannen. Als möchte ich auch das der Christliche Glaube verboten wird. Keine Relegion hat mehr morde im nahmen ihres Gottes vollbracht, wie das Christentum, Keine Relegion war grausamer in der Vorzeit als diese

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